Über uns 

Was ist eigentlich Reha-Sport?

 

Rehabilitationssport, kurz Rehasport genannt, ist eine für behinderte oder von Behinderung bedrohten Menschen entwickelte Methode, die gesetzlich verankert ist und auf die Verbesserung und / oder den Erhalt der körperlichen Funktionen ausgerichtet ist.  Reha-Sport verfolgt das Ziel Betroffene auf Dauer in das Arbeitsleben und die Gesellschaft einzugliedern und wird von den Krankenkassen mit dem Anspruch „Hilfe zur Selbsthilfe“ über einen begrenzten Zeitraum bezuschusst. Im Reha-Sport wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, d. h. neben der sportlichen Betätigung geht es auch um die Einbeziehung von pädagogischen, psychologischen und sozialen Aspekten.  

Vielleicht denken Sie jetzt:

Nichts für mich: Ich bin nicht behindert. Und von Behinderung bedroht bin ich auch nicht.

Dann zuallererst: Herzlichen Glückwunsch!

Wir wünschen Ihnen, dass dies auch so bleibt!

Leider zeigt aber unsere Erfahrung, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist und sich die Lebenssituation durch unglückliche Umstände, wie z. B. Unfälle verändern kann. Aber auch unsere veränderten Berufs- und Lebens-gewohnheiten führen leider oft zu sog. Zivilisationskrankheiten, wie z. B. Bandscheibenvorfällen oder Diabetes oder schlichtweg Übergewicht, die wiederum schnell zu einer dauerhaften Beeinträchtigung und damit zu einer drohenden Behinderung werden können.

 

Sie können etwas dagegen tun:

Treiben Sie moderaten Gesundheitssport, treiben Sie Reha-Sport. Bei uns sind Sie willkommen!  

Schon vor etlichen Jahren hat sich die Versehrtensportgemeinschaft auch für Nicht-Behinderte geöffnet, indem z. B. Ehepartner oder sonstige Familienmitglieder an den Sportangeboten teilgenommen haben. Inzwischen hat sich die Gruppe der Nicht-Behinderten noch erhöht, weil immer mehr Menschen den gesundheitsfördernde Aspekt der moderaten Sportausübung begreifen und dies in der RSG möglich ist. In unseren Gruppen trainieren Behinderte und Nicht-Behinderte ausschließlich gemischt, wodurch auch die gegenseitige Akzeptanz und die Integration gefördert werden. Im Jahr 2009 erhielt die VSG hierfür sogar eine Anerkennung durch den Landessportbund. 

Unsere Fachübungsleiter haben ihre Lizenz beim Dachverband, dem Behindertensportverband NRW (BS NW) erworben und dort in verschiedenen Ausbildungsgängen gelernt, wie die Übungseinheiten auf die diversen Krankheitsformen und Behinderungsarten ausgerichtet werden können.Eine genau dosierte Belastung und eine sorgfältige Übungsauswahl sind die Grundlage für eine erfolgreiche Übungseinheit. Zur Verlängerung ihrer Lizenz nehmen die Fachübungsleiter an einem Qualitätszirkel teil, der den regelmäßigen Austausch mit Übungsleitern aus anderen Vereinen garantiert und vom BS NW geleitet wird.

Darüber hinaus nehmen sie auch an Auffrischungskursen oder Vertiefungsseminaren im Behindertensport teil, um aktuelle Entwicklungen zu verfolgen und sich ständig zu verbessern.